workshops

heute und morgen treffen sie mich mit voller wucht: workshops. im prinzip nur ein nach irre viel arbeit klingender begriff für ein überdehntes meeting.

mein workshop heute findet bis jetzt nur auf dem papier statt, auf einem angebot, das ich so nie eingeholt habe. einzelne bestandteile schon, aber der punkt war mir neu. um eventuelle weiterentwicklungen zu eruieren, diskutieren und am ende festzulegen möchte dieser dienstleister gerne einen workshop machen – den ich dann auch noch gnädigerweise bezahlen darf. nicht, dass ich das mit meinen kollegen vorab immer mache und wir dort angebote in der regel direkt mit functionality concept und wireframes anfragen, aber gut. es gibt sachen, über die ich mich einfach nicht mehr wunder. da mein vorübergehender ansprechpartner der netteste mensch in dem schuppen ist, werde ich jetzt warten, bis der eigentliche sparringpartner wieder schön erholt aus dem urlaub zurück kommt und dann hat er direkt eine aufgabe, mit der er sich zum einstieg beschäftigen kann: mich beschwichtigen und das angebot neu schreiben. wird erfahrungsgemäß etwa 2, 3 wochen dauern, zeit genug um sich vielleicht mal nach jemand anderes umzuschauen.

morgen habe ich einen fast ganztägigen workshop bei einer quasi-lead-agentur (zumindest von einem meiner projekte), der wird sicherlich nett. ich werde dem designer nach seinen super ansätzen leider zeigen (und sehr behutsam näher bringen) müssen, was „wir“ haben „wollen“, dem head-of-strategy-and-online-marketing-rockstar irgendwie verkaufen müssen, dass seine und meine strategien gepaart und in ein neues konzept zusammengefasst werden sollten, dem key account manager werde ich aus gegebenen anlass die friedenspfeife anbieten, mr head of it ist mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit nicht da und der geschäftsführer – ja, der ist einfach immer da, wenns brennt und morgen auch. morgen brennts aber nicht. morgen wird eruiert, diskutiert und festgelegt und dafür zahle ich meines wissens nach noch nicht mal. also zumindest nicht für den tag, wohl aber für die aufträge die dann kommen. beim letzen meeting dieser art (da hieß es noch meeting, fing aber auch später an) endete unser arbeitstag dann erst in einem restaurant, dann in einer cocktailbar, für mich dann noch in irgendeinem laden in der stadt, in der die agentur sitzt, in der ich überlegen konnte, den mir dann privat in die quere gekommenen headofstrategyetc.pp zu fragen, ob er nicht lieber wieder arbeiten wolle statt zu feiern. da er mich großzügig übersehen hat, hab ich das sein lassen. wird morgen so nicht passieren. so ähnlich vielleicht. wir reden ja mittlerweile miteinander und übersehen uns nicht mehr.

Advertisements


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s