Tour de Farce mal wieder

Es fängt an zu langweilen. Aufregen war vorletztes Jahr, Kopfschütteln war letztes Jahr, dieses Jahr geht nur noch Abwinken, so richtig wundert sich doch niemand darüber.

Immerhin scheint es, als würden die Veranstalter der Frankreich-Rundfahrt ihre schwierige Lage nicht mehr leugnen. „Wir kommen einer akzeptablen Situation langsam näher“, sagte Clerc nach all den Kampfansagen leise und beschrieb damit recht genau, wo der Radsport im Moment steht. In einer inakzeptablen Situation.

In einer immer wiederkehrenden Situation, der sie so oder so nie Herr werden. Es sei denn man fängt einfach mal ganz anders an und zäumt das Pferd von hinten auf. Oder den Drahtesel. Dass der Etappensieger Riccardo Riccò wie ein Irrer an allen anderen vorbeigerast ist, als es konditionell absolut unmöglich gewesen sein müsste, ist auch erst im Nachhinein komisch aufgefallen – erst als er mit seinem gesamten Team das Heimreiseticket in den Gepäckträger geklemmt bekommen hat. Bis dahin war es für die meisten erstaunten Zuschauer eine starke Leistung.

Mal sehen was als nächstes kommt. Falls ich es merke, dieses Jahr muss ich echt mit der Nase drauf gestoßen werden.

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