Köln hat nen Vogel

Und zwar genau da, wo man ihn am wenigsten gebrauchen kann. Samstag morgen, 8 Uhr und ich werde von einem merkwürdigen Geklopfe wach. Es klang irgendwie so, als ob einer der Nachbarn in den Wohnungen oben eine Murmel auf den nicht mit Teppich ausgelegten Boden oder irgendein Rohr fallen lässt. Im 2-Sekunden-Takt und immer wieder, mal etwas lauter, mal etwas leiser. Es war nur leider kein irrer Nachbar, dem man mit Worten oder Androhung von körperlicher Gewalt hätte klar machen können, dass 8 Uhr morgens auf nen Samstag nicht wirklich der geeignete Zeitpunkt ist, um den Rest des Hauses zu nerven.

Es war ein Specht, der aufgrund der vielen Bäume in Köln-Sülz wohl ein leichtes Problem damit hatte, seinen natürlichen Gepflogenheiten nachzugehen und ein Loch in einen Baum zu hauen. Nimmt man halt eine Hauswand, ganz klar. DIE Hauswand. Leider ist das Biest am Sonntag (als es so gnädig war und erst um 12 angefangen hat) immer sofort weggeflogen, wenn ich die Kamera drauf gehalten habe. Aber zumindest das Loch, das über einen zusammengefasst etwa 6 Stunden langen Zeitraum am Samstag entstanden ist, kann man sehen. Sieht gar nicht so dramatisch aus, wie es für meine Nerven tatsächlich war, aber hätte ich eine Waffe greifbar gehabt, hätte das Tier sehr wahrscheinlich sterben müssen.

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One Comment on “Köln hat nen Vogel”

  1. FrauLehmann sagt:

    Boah, hat Tschernobyl so weitreichende Auswirkungen gehabt? :-O


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