Hallo Halbmarathon!

Klingt nach ganz großem Sport und ja, so ein bisschen geil ist es auch tatsächlich, wenn man total geschunden auf sein iPhone guckt und runtastic sagt: 21.1 KM! Nichtsdestotrotz war die Woche an sich eher mittel:

Montag Ruhiglauf: Fangen wir morgens an: Nerv in der Schulter eingeklemmt. Selbstredend der Grund dafür, abends nicht laufen zu können und ja, ich weiß, dass ich nicht auf Händen laufe. Aber da die Füße von der Langstrecke Samstag ohnehin nicht wirklich zu gebrauchen waren, war das auch legitim.

Mittwoch Tempolauf: Wenn man auf halber Strecke der 4.8 KM, die man 1 min/KM schneller laufen soll, als den Rest vorher und nachher, kollabiert und sehr hochtönig stöhnt und pfeift, statt zu atmen, wird es nicht nur unangenehm, sondern auch ehrlich. Mein Mann weiß jetzt, dass ich früher mal Quasi-Asthmatikerin war und ich weiß, dass Ignoranz und jahrelanges Weiterrauchen offenbar doch nicht geholfen haben, die Lunge zu trainieren. Was wohl passiert wäre, wenn ich immernoch rauchen würde?

Donnerstag Ruhiglauf: Morgens, bäh. Ging aber.

Freitag Arzt: Belastungsasthma.

Samstag Langstrecke: Ja wie gesagt. Einerseits schön zu wissen, dass man gerade das erste Mal in seinem Leben einen Halbmarathon gelaufen ist, andererseits hat dieser Lauf 25 Minuten länger gedauert als gewünscht. Was durchaus mit den unzähligen Gehpausen ab KM 15 zu tun gehabt haben könnte. Diese wiederum hingen direkt mit diversen, äußerst unangenehmen Zipperlein und erschöpfungs- und ehrgeizbedingten zwischenmenschlichen Totaleskalationen zusammen. Aber trotzdem gelaufen, immerhin. Und diese gelförmige Flüssigenergie, die gefühlt zu 100% aus mir todbringendem Glukose-Fruktose-Sirup besteht, muss ich ja in Zukunft nicht mehr trinken. Mein Magen wird sich freuen, beim nächsten Lauf nicht mehr zugeklebt zu werden.

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich auf der Suche nach einem neuen Paar Knie und Sprunggelenke bin?

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2 Kommentare on “Hallo Halbmarathon!”

  1. Dein Mann sagt:

    So ist das, wenn man sich aus dem Sumpf des spärlichen Bewegens in sportliche Ambitionen aufschwingt – was nicht tötet, härtet ab. Und: ein Indianer kennt keinen Schmerz!!

  2. Addliss sagt:

    Lange nicht hier gewesen. Ihr seid ja ganz schön ambitioniert, freut mich! Sport war nie aus meinem Leben wegzudenken, aber ich verstehe deine Probleme, gerade Belastungsasthma ist nicht schön!

    Davon abgesehen @Dein Mann: Ich wusste gar nicht, dass die Vizekoeniging Indianerin ist!? Davon müsst ihr bei Gelegenheit mal berichten! ;-)


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