Mein Restaurant – Meine Güte…

Hallo!

Ja, genau – dich meine ich. Den dicken Typen aus dem Copa Room, der auch endlich mal was sagen durfte. Ich weiß ganz genau, dass du diesen Post hier finden wirst, weil du genau der Typ bist, der, nachdem er sich gerade in voller Blüte im Fernsehen gesehen hat, jetzt zu Hochform aufläuft, sich im Internet sucht, sich in Foren weiter beschwert und auch im 1-Mann-Freundeskreis (die Mama) jetzt mal so richtig die Sau raus lässt. Nein, du schämst dich sicherlich nicht, dass du den Gipfel der Peinlichkeit vor Publikum erreicht hast, ist dir gar nicht klar!

Du hattest ja schließlich Hunger! Eine kleine Krabbe zwischen zwei kleinen Brötchenhälften; fade, geschmacklose Tomatensauce auf den Spaghetti und überhaupt: das viel zu wenige Essen unter aller Sau. Natürlich. Wenn man immer und immer tonnenweise Fastfood in sich reinstopft, macht sowas nicht satt und Hunger macht schließlich schlechte Laune. Es kann auch nicht schmecken, weil das ganze Fett, was vorher in deinem Leben an den Geschmacksnerven vorbeigeflossen ist, dafür gesorgt hat, dass eben diese nur noch mit diesem Geschmacksträger bedient werden können, um irgendetwas geschmackliches wahr zu nehmen.

Aber macht ja nichts, du hast deine Bühne bekommen. Hast deine arme, alte Mutter mit zum Essen gezwungen, ihr endlich mal gezeigt, was Sohnemann so drauf hat, wenn er auch mal was sagen darf. Das alles auch noch vor laufender Kamera, einfach Klasse! Konstruktive Kritik? Nein, den Rand einfach so weit aufmachen, wie es das Doppelkinn zulässt und nichts als dummes Zeug rauslaufen lassen. Und dann auch noch die Erwartung, dass du für deinen fachmännischen, verbalen Dünnschiss auch noch alles umsonst bekommst. Herrlich.

Geh bitte wieder in die nächstbeste Frittenranch und lass den Copa Room in Ruhe. Und mich auch. Sonst muss ich anfangen, Westernworld zu glauben, dass ich mir zweimal die Woche Fernsehbespaßung im lower level reinziehe.

Deine Vizekönigin.

So. Und damit hier keiner glaubt, dass ich damit das neue Niveau meines Blogs eingeläutet habe: SORRY. Aber so viel Kleingeist macht mich echt sauer. Frustrierte, laute Menschen, die ihre ganze Zeit und ihren wertvollen Blutdruck damit verschwenden, irgendetwas zu hassen, statt es einfach zu ignorieren.

Bita und Kay, ihr seid nach wie vor unsere Favourites. Und wenn alles gut für euch läuft und wir bald wieder in Köln sind, sind wir auch auf jeden Fall wieder da! Was ich letztens übrigens nicht geschrieben habe: euer Laden ist definitiv der schönste von allen! Ich würde zwar Menschen mit Reißverschlüssen an den Gesäßtaschen ein Kissen unter den Allerwertesten legen, damit die schönen Stühle nicht zerkratzen, aber ein bisschen Schwund ist ja immer.. ;-)

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Augenschmerzen

Wer braucht denn sowas bitte? Ok, in Wirklichkeit weiß ich auch, wer sowas wofür nutzt, aber jetzt mal ganz im Ernst: das tut doch weh im Auge!?


Böse Werbung

„Seit wann dürfen deine Kinder denn Lollis?“

Ja schon klar, die Dinger sind von Nimm2, dann ist es natürlich kein Problem. Sind ja Vitamine drin. Wäre es nicht mindestens genauso wichtig, den Kindern diese simple Grammatik-Regel „Subjekt-Prädikat-Objekt“ vorzuleben? Ich mein ja nur..

Die Lollis hier fand ich übrigens auch lustig. Gehören an jede Quengelkasse.


Ab ins Ausland

So ungefähr war es, als ich hier hin gekommen bin. Gut, mir wurde Offenburg etwas besser verkauft, aber nicht viel. Und genauso wie der arme Mann aus Paris stehe ich heute, nach etwas mehr als einem Jahr noch hier und überlege, was die Kulturschocks wohl in meinem Gehirn so alles bewirken bewirken können und vor allem WAS in Herrgottsnamen mein Gegenüber mir gerade sagen will. Letztens hat unsere Nachbarin irgendwas zu uns gesagt und nachdem ich zweimal „wie bitte?“ gefragt und am Ende komplett sinnfrei geantwortet habe, hat sie nur den Kopf geschüttelt und festgestellt: „Ihr versteht mich überhaupt nidde..“ War mir irgendwie ein bisschen peinlich, aber seitdem versucht sie tatsächlich, langsam und hochdeutsch mit uns zu sprechen. :-)

(Ich hätte ja auch schwören können, dass – da es hier um Frankreich geht – das Elsass damit gemeint ist, das Französisch hier klingt ungefähr so wie walisisch mit französischem Einschlag. Sie meinten aber irgendwas an der belgischen Grenze, hat man mir gerade erklärt. Also hat mir jemand erklärt, der auch von hier kommt, is klar.. *grins*)

Ich kauf dann schon mal Popcorn und einen Abrissblock Kinotickets für die Lieben zu Hause in NRW..


Effenbergs allein zu Haus

Da sitze ich gestern leicht angeschlagen auf der Couch, tief in den Fernseher versunken und nehme irgendwann wahr, wie in einem Promiwelt-Magazin erzählt wird, dass eines meiner Lieblings-Promi-Pärchen, die Effenbergs, schon seit Monaten rund um die Uhr von einem Kamerateam verfolgt werden, um ihr schönes Leben anschließend im Fernsehen zu präsentieren.

Alles in allem wäre das ja ein Thema gewesen, was man gut und gerne hätte ignorieren können, wenn man nicht in den letzten Wochen halbwegs regelmäßig auf dem gleichen Sender eine Sendung gesehen hätte, in der Menschen andere Menschen suchen (diese ganz harten Schicksale á la Papa in HongKong, seit 25 Jahren nicht mehr gesehen oder Großmutter in Tansania, noch nie gesehen, kein Foto, nichts, findet die Frau aber irgendwie trotzdem). Auch wenn man soetwas normalerweise kaum guckt, gewöhnt man sich dran. Man wartet zwar nicht, bis die Stunde X erreicht ist um ein- oder umzuschalten, aber wenn sie da ist, ist es auch gut, man weiß ja was man hat.

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Ähm..

Hier häufen sich die Suchanfragen „XING-Schlampe“ und „in XING Frauen anbaggern“. Speziell für Suchbegriff Nr. 1: was bitte – oder vielleicht viel interessanter: WER bitte ist denn damit gemeint?? Es gibt sogar einen globalen Begriff dafür? Ich dachte, XING wäre so unglaublich seriös und nur fürs Business-Networking gedacht! *fg*


Urlaub gestrichen!

Stell dir vor, du freust dich auf deinen langersehnten Urlaub, bringst den ganzen Vor-Urlaubsstress hinter dich, fährst voller Vorfreude mit deinen gepackten Koffern zum Flughafen, willst einchecken und plötzlich erfährst du, dass du gar nicht einchecken kannst, weil dein Reiseveranstalter insolvent ist. Gut, vielleicht hast du Glück und kannst mit einer anderen Maschine doch noch in den Urlaub kommen – nachdem du bei einem anderen Veranstalter bezahlt hast. Wenn du Pech hast, willst du deinen Urlaub aber gerade beenden und sitzt nun auf einem Flughafen in einem fremden Land und musst dich entweder um Restplätze in anderen Fliegern prügeln, oder wirklich viel Geduld mitbringen. Und Geld. NACH dem Urlaub auch immer etwas heikel. Vielleicht hast du auch nur gebucht und bist noch gar nicht so weit, dein Geld ist aber schon weg – auch suboptimal.

Wenn du nun aber schon im Flieger sitzt und dieser gerade auf dem Weg zum Rollfeld ist, um wenige Minuten später abzuheben und dich weit weg zu fliegen, damit du dir endlich mal deine gegönnte Auszeit nehmen kannst und du plötzlich merkst, dass der Pilot dreht und wieder zurück zum Gate fährt – ja, was machst du dann?

Den Piloten verprügeln. Schreien. Heulen, um mich schlagen, den Sitz, auf dem ich sitze rausreißen, die Stewardessen beschimpfen, den Radar des Towers zerstören, die Sauerstoffmasken alle einzeln aus der Decke holen, Löcher in die Rettungsruten machen, kreischen, töten, kratzen, Feuer legen, verklagen, beleidigen – kurzum: durchdrehen und Amok laufen. Also ich jetzt. Natürlich wüsste ich bei jeder einzelnen Aktion, dass die Menschen um mich herum, einschließlich der Angestellten nichts dafür können. Wäre mir aber kurzzeitig egal. Vielen anderen Passagieren wahrscheinlich auch. Und ob der drohenden Arbeitslosigkeit wäre das Boardpersonal wahrscheinlich auch ganz vorne mit dabei.

Ist tatsächlich alles passiert. Also das da ganz oben, ohne kollektiven Amoklauf auf engstem Raum – wobei das vielleicht auch einfach nur nicht überliefert wurde. Hier entlang, bitte.