Vizekönigin

Nexus One vs. iPhone

Veröffentlicht in dies und das, vizekoeniginwahnsinn von vizekönigin am Februar 10, 2010

Seit zwei Wochen bin ich nun in Besitz eines flatschneuen Nexus One. Wäre es mir nicht zufällig in die Hände gefallen, hätte ich, das iPhone-Fangirl, es mir von alleine sicherlich nicht gekauft, aber so – meine Güte, bevor ich mich schlagen lasse. Andererseits hab ich mich schlagen lassen. Von Menschen, deren Gehirne samt aller elterlichen Erziehungsgrundsätze und guter Manieren für ungefähr 30 Minuten komplett ausgesetzt haben und die sich zum Abschluss der DLD Conference mit einer Menge Ellenbogenchecks und nicht-ganz-wenig-aufdringlichem Gedrängel ein ohnehin sicheres Smartphone erkämpft haben. Aber darum gehts ja jetzt nicht.

Die Unboxing-Zeremonie fand für mich mit Oliver Gassner in einem kleinen Café im Münchner Hauptbahnhof statt, als schöner Wartezeitenfüller mit Kaffee und Kuchen, bis unser Zug los fuhr. War also relativ unspektakulär und für eine der Apple-Verpackungskunst doch recht ähnlichen Aufmachung sicherlich mit etwas wenig Ooohhhs und Aaaahhhs gekennzeichnet. De facto bin ich bei meinem iPhone wie auch bei meinem MacBook aber sowieso viel zu aufgeregt gewesen, als dass ich jeden Schritt fotografisch hätte festhalten wollen. Nichtsdestotrotz: schöne Verpackung, so eine Standard-Karton-aus-Pappe-zieh-Nummer wie bei so ziemlich allen anderen Herstellern wäre irgendwie auch uncool gewesen. Aber der erste Eindruck war schon mal sehr sexy, ich mag die Haptik von dem Teil.

Leider konnte ich damit trotzdem erstmal gar nichts anfangen, weil ich keine Möglichkeit hatte, meine SIM-Karte aus dem iPhone zu holen, deswegen hab ich es eingepackt und Oliver die komplette Fahrt über dabei zugesehen, wie er alles in seinem Nexus einstellt und sich darüber freut.

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Beardyman rockt ein bisschen.

Veröffentlicht in wahnsinn von vizekönigin am Februar 5, 2010

Wie soll ich denn bitte arbeiten können, wenn ich eine Stunde lang total geflasht auf den Rechner starre??

Beardyman/Edinbourgh Comedy Festival 2009
noch mehr.

via chrisbaker

Homo sapiens?!

Veröffentlicht in abgrund, wahnsinn von vizekönigin am Januar 12, 2010

Hey, kreuz.net.

Ihr seid nicht nur bescheuert und schreibt bescheuerte Sachen, ihr seid noch nicht mal in der Lage, bescheuerte Sachen richtig zu schreiben und mit einem strukturell gut durchdachten Klimax zu versehen, so dass die Lektüre eurer bescheuerten Geschichten auch noch einen gewissen Unterhaltungswert bekommt. Mal abgesehen von dem bescheuerten Inhalt und dem  rechtschreiberischen Kleinkram, an dem ich mich jetzt nicht aufhalten will:

Es heißt “wegen seiner widernatürlichen Triebe”, nicht “wegen seinen widernatürlichen Trieben”.

Es sieht mehr als bescheuert aus, wenn jedes dritte Wort “Homo” ist und das bescheuerte Wort Homo-Kumpan in einer Bildunterschrift zeugt auch nur bedingt von Qualitätsjournalismus.

Und es ist vollkommen bescheuert, für jeden Satz einen neuen Absatz zu bilden.

Liest sich dadurch auch nicht dramatischer.

Im Gegenteil.

Das gibt nur noch mehr Raum, euch bescheuert zu finden.

Ich fänd es übrigens mal interessant zu wissen, wie ihr Homo-Schweinereien und Homo-Entartung differenziert. Und ob der Mensch, der diesen unglaublich hochwertigen Text geschrieben hat, jemals etwas anderes besucht hat, als ein  extremistisches Christencamp. Für so einen Bullshit würde ich euch gerne die Hölle androhen, kann ich aber nicht, ich spiele bei euch ja nicht mit. Ihr habt sie doch nicht mehr alle.

A day in the internet

Veröffentlicht in zwonull von vizekönigin am Januar 6, 2010

A Day in the Internet
Created by Online Education

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Byebye, 2009 – Hello, 2010

Veröffentlicht in stöckchen, vizekoeniginwahnsinn von vizekönigin am Dezember 30, 2009

Ich hab bei Curi0usities was nettes gefunden, was mir ganz gelegen kommt, weil ich nicht so richtig wusste, wie ich hier mein Jahr abschließen soll. Irgendwie haben mein Blog und ich dieses Jahr nicht so richtig gut zueinander gefunden, wenn man mal die Blog-Taktfrequenz von 2008 mit 2009 vergleicht. Und da diese “Zusammenfassung” nur aus Copy & Paste besteht (12 Sätze aus dem eigenen Blog, um genau zu sein aus jedem Monat einen), passt es.

Januar: Gestern habe ich das Internet hier kaputt gemacht.

Februar: Gibt es vielleicht eine Tastenkombination, die der Liebste und ich von unseren Nokia E´s und N´s gewohnt sind, die gleichzeitig die Selbstzerstörung der iPhones und unserer MacBooks aktivieren, wenn wir sie versehentlich beim iPhone anwenden??

März: ICH habe heute Herrn Keine-Frau-schlägt-mich-im-Trivial-Pursuit Blabbermouth im Trivial Pursuit besiegt!

April: Die Stadt der Engel versinkt im Chaos.

Mai: Ich muss sagen, ich bin relativ überrascht gewesen, dass daraus eine vergleichsweise flüssige Dings über irgendwas entstanden ist..

Juni: Danke für einen der großartigesten Abende, die ich seit langer Zeit gehabt habe, danke, dass ihr euch alle kein Stück verändert habt und immer noch die gleichen, fantastischen Persönlichkeiten seid, die ihr immer wart und danke, dass ihr mein Leben bereichert.

Juli: Die Tante geht jetzt mal den Blabbermouth heiraten.

August: Direkt im Anschluss wird nämlich erstmal die KOMPLETTE Karte, auf der man sitzt oder die Füße parkt, weil die Rückenlehne vor einem selbst kein Netz hat, vorgelesen.

September: Wieder da.

Oktober: Wurde auch irgendwann peinlich, alle zwei Tage wie ein Junkie vor meinem Doc zu stehen und die Hand nach noch mehr verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln aufzuhalten.

November: Besonders ins Herz geschlossen in diesem Kurs habe ich den Sechser-Pärchen-Swingerclub, der meistens aber nur zu viert auftaucht.

Dezember: Ist mir zwar nicht passiert, aber das mit dem Auge war schon ziemlich böse anzusehen.

Auch wenn ich dieses Jahr so faul war oder unwillig, wie im Vorjahr dermaßen viel zu teilen, hab ich erstaunlich viel Besuch hier gehabt, vielen Dank dafür. Es ist nicht so, als ob so wenig passiert wäre oder ich so wenig Interesse an noch weniger Dingen gehabt hätte. Es ist sogar wahnsinnig viel passiert, aber ich war auch ein Stück weit blogmüde und hatte schlicht und ergreifend keinen Bock. Was natürlich ärgerlich ist, da ich diese Sachen hier auch für mich noch mal schriftlich hätte festhalten können, aber jut. Nächstes Jahr wirds auch ganz sicher wieder mehr.

Bis dahin einen guten Rutsch, kommt gut ins neue Jahr!

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Irgendwie unschön

Veröffentlicht in vizekoeniginwahnsinn von vizekönigin am Dezember 11, 2009

Ich sag mal so: wenn man sich nach dem Duschen die Haare über Kopf gebeugt trocknet, den Kopf wieder hochschmeißt, in den Spiegel guckt und dann sieht, dass einem im Auge ein Mini-Blutgefäß geplatzt ist, kann man vor Schreck auch nach hinten torkeln, umfallen und sich den Hinterkopf an der Badewanne aufschlagen. Ist mir zwar nicht passiert, aber das mit dem Auge war schon ziemlich böse anzusehen. Für den Moment.

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Drei, vier, Tip, zusammentanzen, Tip

Veröffentlicht in sport, vizekoeniginwahnsinn, zwischenmenschlich von vizekönigin am November 25, 2009

Done. Der Liebste und ich kommen gerade bronzefarben aus der Tanzschule und haben den dritten Kurs auch hinter uns gebracht. Eigentlich hätten wir direkt nach dem Anfängerkurs, den wir nur wegen unserer Hochzeit belegt haben, wieder aufhören können, aber man hat hier ja sonst nix zu tun und deswegen haben wir schön brav jeden Kurs, der sich uns geboten hat, mitgemacht. Erst Anfänger, dann Fortgeschritten, dann Bronze, als nächstes Silber, dann Gold, Supergold und ab dann treffen wir uns wahrscheinlich mit den ganzen Deppen hier jeden Sonntag zum Tanztee.

Bis heute haben wir es geschafft, zu keiner der seltsamen Tanzparties oder Bälle zu gehen. Das wird sich auch sicherlich nicht ändern, mehr als einen Abend in der Woche muss ich diese Menschen, die zu 50% keinen Bock haben und zu 50% total verbissen sind, nicht sehen. Geredet haben wir mit dem Fred Astaire-Nachwuchs auch noch nicht mehr als einen geraden Satz, was nebenbei bemerkt nicht an unserem Unwillen liegt, sondern daran, dass Menschen ohne badischen Dialekt hier einfach nicht dazu gehören. Und das merkt man eben nach einem Satz.

Besonders ins Herz geschlossen in diesem Kurs habe ich den Sechser-Pärchen-Swingerclub, der meistens aber nur zu viert auftaucht. Wann immer unser – allerdings sehr cooler – Tanzlehrer eine Dame zum zeigen braucht: eine von den beiden ist immer da. Ganz sicher. Wären sie heute Schüler einer 6. Klasse egal welcher Schule – sie würden von den coolen Kindern fertig gemacht werden. Spiegelstreber der allerfeinsten Sorte, ich weiß nur nicht, was sie immer im Spiegel sehen, was sie so sicher macht. Ihre Agilität ist es jedenfalls nicht, aber sie wissen auf jeden Fall, wann welcher Schritt gemacht werden muss. In den Pausen beruhigen Sie ihre Atmung, trinken Wein und quatschen den Lehrer voll; stellen ernstgemeinte Fragen á la “Woran merke ich als Frau denn, dass da eine Promenade kommt?” Nicht, dass er das nicht vorher 1.5 Stunden lang erklärt und den 15 übrigen an ausgerechnet der Fragenstellerin demonstriert hätte. Dieses Quartett Terrible tauscht auch regelmäßig untereinander die Partner, damit man sich gar nicht erst an den eigenen gewöhnt. Macht unheimlich viel Sinn, sich alle 30 Minuten auf eine neue Schrittlänge einzustellen, aber nun – beim Weihnachtsball reißen sie sicherlich auch irgendwelchen arglosen Frauen deren Tanzpartner aus der Hand – macht man ja so. Vielleicht liegts aber auch daran, dass einer der Herren, der aus mir unerklärlichen Gründen immer neben uns tanzt, offenbar eine Deodorant-Allergie zu haben scheint, was die Gesamtsituation in einem Kellerraum ohne Abluft immer etwas anstrengend macht.

Im Übrigen sind wir die einzigen, die darüber lachen, wenn sie sich vertanzt haben. Und je nach Tanz passiert das sehr häufig, dieser Disco Fox und ich – das passt einfach nicht. Und wir lachen laut, ja, ich würde sogar sagen, wir kringeln uns manchmal vor lachen. Das findet abgesehen von unserem Tanzlehrer eigentlich niemand witzig, eher nervig. Bei den anderen läuft das auch meistens nonverbal über angedeutete Handgelenksfrakturen ab, die schon mal bei einem Wutausbruch entstehen können.

Der Liebste und ich haben zu allem Unglück auch noch etwas unterschiedliche Präferenzen – er der feurige Latino, dem kein lateinamerikanischer Tanz zu kompliziert ist. Gut, erklären wir jetzt mal der Einfachheit halber Samba zu Standard. Ich, die laaaangweilige Standard-Tante, die lieber aufrecht und auf Tuchfühlung tanzt und dabei große Schritte, ausladende Drehungen und weniger Cha Cha Cha macht. Mambo jetzt mal außen vor. Dieses Ungleichgewicht kollidiert vor allem beim Disco-Kotz, den ich schon nach zwei Takten boykottiere und mich absichtlich dumm anstelle, während er sich in seine Salsa-Zeiten zurückversetzt sieht und richtig aufdreht.

Nun gut. Jetzt haben wir Pause. Bis Januar. Mal gucken, wer uns dann unsere Freizeit hier versüßt.

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Karius und Baktus sind Terroristen.

Veröffentlicht in abgrund, vizekoeniginwahnsinn von vizekönigin am Oktober 28, 2009

Zahnärzte sind ja irgendwie Angstobjekt. Und deren Equipment. Früher hat mir dieser Haken Angst gemacht, dieses gebogene Stück Metall an einem Griff, von dem man immer glaubt, dass der Zahnarzt es in besonders tiefe, schmerzende Stellen im Zahn schieben muss, wofür ist es denn sonst da? Heute sag ich nur: Vitalitätstest (Eisspray auf Wattekügelchen) und Druckluft. Der pure Horror. Traumatische Erlebnisse gab es auch in meiner Zahnarzthistorie. Aber ich hatte danach eine super Zahnärztin, die die schmerzhaften Fehler ihres Kollegen glattgebügelt hat und mit viel Geduld und Lidocain dafür gesorgt hat, dass aus mir keine hysterische Zahnarzt-Phobikerin wurde. Deswegen gehe ich auch immer guter Dinge zum Arzt, allerdings auch nur, wenn was ist. Und es ist selten was. Wenn man wegen einer kleinen kariösen Stelle am Zahn zum Arzt geht, rechnet man ja auch eigentlich nicht damit, dass man anschließend knapp vier Wochen dermaßen starke Schmerzen hat, dass man fast verrückt wird.

Die Stelle war im Prinzip klein genug, als dass man es noch einigermaßen problemlos wegbohren und mit einem Inlay deckeln könnte, leider war die Fläche, die dann aber weggebohrt werden müsste, groß genug, dass im Prinzip nicht mehr viel Zahn zwischen Füllung und Nerv lag. Das könne dazu führen, dass man eine Wurzelbehandlung machen müsse, hieß es. Aber im Großteil der Fälle ginge das gut und bevor wir den Zahn töten, versuchen wir es erst mal so, meinte er. Soweit ja kein Problem und wenn man mich mit genug Betäubungsmittel zudröhnt, bin auch auch ziemlich entspannt, weil ich keine Angst vorm Zahnarzt habe. Der will mir ja schließlich helfen.

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